Pyrenäengämse

Wissenschaftlicher Name: Rupicapra pyrenaica

Feldnotizen

Merkmale

Schlanke Statur mit kurzem Fell, im Sommer graubraun, im Winter dunkler werdend. Kennzeichen sind schwarze Streifen längs des Rückens und vom Auge zum Mundwinkel; beide Geschlechter tragen kleine, nach hinten gekrümmte Hörner.

Größe und Gewicht

Böcke wiegen 35–50 kg und sind 70–80 cm lang; Ricken sind kleiner, etwa 25–40 kg.

Lebensraum

Steile alpine Berghänge und Hochgebirgsweiden zwischen 1500–3000 Meter Höhe. Bevorzugt offenes Gelände mit guter Fernsicht und felsiger Beschaffenheit.

Verbreitung

Ausschließlich in den Pyrenäen zwischen Spanien und Frankreich auf beiden Seiten des Gebirgszuges.

Nahrung

Gras, Kräuter und Flechten im Sommer; Sträucher, Baumrinde und Wurzelpflanzen im Winter.

Verhalten

Aktiv in der Dämmerung, ruhen tagsüber. Leben in kleinen Rudeln von 5–15 Tieren und weichen bei Gefahr auf höhere, schwer zugängliche Gebiete aus.

Jagdtipps

Suche nach gezackten Spuren im Schnee oder weichem Untergrund sowie nach kleinen runden Losung auf Weideflächen. Nähere dich windgerecht über Bergkämme und nutze das Gelände zur Deckung. Erfolg hängt von sorgfältiger Beobachtung aus der Ferne vor der Annäherung ab.

Aufgebrochenes Gewicht

Diese Art wird mit aufgebrochenem Gewicht erfasst — das Stück wird versorgt gewogen, wie es üblicherweise gemeldet wird.

Wo die Art bejagt wird

In Huntify in 3 Ländern als bejagbar geführt.

Namen in anderen Sprachen

Current language: de

Diese Feldnotizen sind allgemeines Wildartenwissen, keine Rechtsberatung. Prüfe stets die geltenden Jagdzeiten, Abschusspläne und Waffenvorschriften in deinem Revier.